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Methodik + Quellen


Methodisch beruht die Erarbeitung von Future Retail auf vier Säulen: 

  1. einer jährlich durchgeführten Umfrage bei Führungskräften aus Handel, Konsumgüterindustrie und dem Dienstleistungssektor, 
  2. einer detaillierten Analyse zahlreicher Quellen zum Detailhandel, 
  3. Interviews und Gesprächen mit Experten und 
  4. Diskussionen im Rahmen von Workshops mit den Schirmherren GS1 Switzerland und der Swiss Retail Federation, der Universität Fribourg sowie mit den Unternehmen im Projektbeirat.
Dabei durchläuft Future Retail jedes Jahr einen Zyklus von 6 überlappenden Phasen, um zum einen die Trendplattform stets aktuell zu halten und zum anderen jedes Jahr im Herbst die neuesten Umfrageergebnisse zu präsentieren. 




Phase 1

 

Globales Trendscouting: Sammlung aktueller Trends und Technologien

In einer ersten Projektphase werden aktuelle Trends durch ein breites und globales Trendscouting gesammelt, durch detaillierte Lektüre von Fachzeitschriften, Scanning der regelmässigen Trend-Blogs, Diskussionen zwischen den Experten von GS1 Switzerland, der Swiss Retail Federation, den Unternehmen im Projektbeirat und der Universität Fribourg, Besuch zahlreicher Konferenzen und Messen zu Handel und Handelstechnologien (z.B. NRF Annual Convention in New York usw.), Besuch von Start-up-Zentren und Technologie-Zentren.

Auszug verwendeter Quellen (Liste nicht abschliessend):

 
  • Carpathia Digital Business Blog
  • CASH E-Commerce Newsletter
  • Chain Store Age Newsletter
  • Der Handel
  • etailment - Das Digital Commerce Magazin von Der Handel
  • European Supermarket Magazine
  • Exciting Commerce Blog
  • FMI Daily Lead Newsletter
  • iBusiness Daily
  • KPMG Consumer Barometer
  • LebensmittelZeitung
  • MM Logistik
  • neuhandeln.de Newsletter
  • NRF Global SmartBrief
  • NRF What’s Next Smartbrief
  • Retail Dive
  • Retail Gazette
  • Retail Week Morning Briefing
  • Shop.org SmartBrief
  • Supply Chain 24/7 Newsletter
  • TechRepublic News
  • Textilwirtschaft
  • The Grocer

Phase 2

 

Durchführung von Interviews und Gesprächen mit Experten

In einer zweiten Phase werden Trends und Entwicklungen mit Experten aus dem Schweizer und europäischen Handelsumfeld besprochen. Dies geschieht in dedizierten Interviews für Future Retail Switzerland, aber auch in zahlreichen Gesprächen, die die Autoren im Rahmen von Projekten, Konferenzen, Vorträgen usw. mit Handelsexperten führen. Experten, mit denen diskutiert wurde, waren u.a.:

  • Matthias Bucheli, Head of Competence Center Digital Commerce bei Die Schweizerische Post

  • Patrick Kessler, Präsident bei VSV Verband des Schweizerischen Versandhandels

  • Alessandro Rigoni, Business Executive Officer,  Nestlé Waters Switzerland

  • Prof. Dr. Bernhard Swoboda, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, Universität Trier

  • Prof. Dr. Thomas Foscht, Institut für Marketing, Universität Graz

  • Pierre Wenger, Unternehmensleiter Interdiscount & Microspot

  • Phillippe Huwyler, Leiter coop@home bei Coop

Phase 3

 

Vorbereitung der Umfrage und Eingrenzung der Themen

In der dritten Phase müssen aus der sehr grossen Zahl von Trends, die man im Handel beobachten kann, die potenziell wichtigsten herausgefiltert werden. Dies geschieht wieder in intensiven Diskussionen zwischen der Universität Fribourg, GS1 Switzerland, der Swiss Retail Federation und den Unternehmen im Projektbeirat.

Für die Umfrage wird so eine «Long List» mit mehr als 70 Trends in 8 verschiedenen Themenbereichen erarbeitet.

 

Phase 4

 

Durchführung und Auswertung der Umfrage

Im Januar/Februar 2020 wurde der Fragebogen elektronisch an Führungskräfte aus Handel, Dienstleistung und Konsumgüterindustrie geschickt. 

Der Fragebogen stiess auf sehr grosses Interesse. Innert weniger Wochen wurden mehr als 400 komplett ausgefüllte Fragebögen erreicht – deutlich mehr, als ursprünglich geplant. Dabei beteiligten sich etwa gleich viele Händler wie Hersteller (jeweils ca. 170) an der Umfrage, und etwa 70 Dienstleister komplettieren die Expertenstichprobe.

Erste Auswertungen erlaubten, die Trends auf 55 zu reduzieren, die eine hohe Relevanz und/oder eine hohe Wahrscheinlichkeit aufweisen und daher detaillierter betrachtet wurden. Diese Ergebnisse münden in die 5 Trendmaps, in denen die Trends lokalisiert werden.

 

Phase 5

 

Ausführliche Diskussionen der Ergebnisse der Umfrage in Workshops

Die Umfrageergebnisse wurden nach den Auswertungen intensiv besprochen und auf Basis der Branchenerkenntnisse verschiedener Experten interpretiert. Es wurden Workshops mit allen beteiligten Partnern – GS1 Switzerland, Swiss Retail Federation, Universität Fribourg und den Unternehmen im Projektbeirat durchgeführt. 

Phase 6

 

Ausarbeitung der Trends für die Trendcards und die Trenddossiers

Für alle 55 Trends wurden – basierend auf den eigenen Definitionen, den Beispielen, den Interviews und zahlreichen anderen Quellen – Trendcards erarbeitet, bei denen auf einen Blick die wichtigsten Aspekte des Trends und seine Ausprägung in den verschiedenen Branchen sichtbar ist. Dies erlaubt einen schnellen Überblick und ersten Einblick.

In einer intensiven Detailarbeit wurden für jeden einzelnen Trend auch ausführliche Trenddossiers erarbeitet. In diesen Trenddossiers werden die Trends sehr detailliert beschrieben, Beispiele aus den unterschiedlichen Branchen aufgezeigt und kommentiert und v.a. Handlungsempfehlungen abgegeben.

Lanciert wird die neue Ausgabe der Trendplattform mit den aktuellen Umfragewerten jeweils im Herbst eines Jahres.

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